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Deutsche Gesellschaft für medizinischen Strahlenschutz

ehemals: Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V.

Satzung

Satzung der Deutschen Gesellschaft für medizinischen Strahlenschutz e.V. (beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 14.05.2004 in Zeuthen)

§ 1

Die Deutsche Gesellschaft für medizinischen Strahlenschutz e.V. (DGMS), hervorgegangen aus der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V. nachstehend als “Gesellschaft” bezeichnet, mit dem Sitz in Bonn verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabeordnung.
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Forschung sowie der Fortbildung auf dem Gebiet des Strahlenschutzes, der Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern der Gesellschaft sowie die Vertretung ärztlicher und medizinischer Belange des Strahlenschutzes gegenüber interessierten Kreisen der Öffentlichkeit, des Gesundheitswesens und ähnlicher Institutionen in Wissenschaft und Praxis.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Zusammenschluss der auf dem Gebiet des medizinischen Strahlenschutzes tätigen Personen, deren Fortbildung und die Durchführung wissenschaftlicher Tagungen und Stellungnahmen zu Fragen des Strahlenschutzes.

§ 2

Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3

Mitglieder der Gesellschaft können Personen werden, die beruflichen Umgang mit ionisierender oder nicht ionisierender Strahlung haben oder eine von der Gesellschaft anerkannte Ausbildung auf dem Gebiet des medizinischen Strahlenschutzes besitzen bzw. anstreben oder durch Tätigkeit auf dem Gebiet des medizinischen Strahlenschutzes umfassende Kenntnisse haben.

Die Aufnahme als Mitglied erfolgt nach schriftlicher Bewerbung durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes. Die Mitgliedschaft wird in der folgenden Mitgliederversammlung bekannt gegeben.

Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um die Förderung des Strahlenschutzes einen hervorragenden Verdienst erworben haben. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfordert einen einstimmigen Antrag des Vorstands und einen Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder.

§ 4

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5

Organe der Gesellschaft sind:

1. der Vorstand, der aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und drei
weiteren Vorstandsmitgliedern besteht. Wenigstens eines der Vorstandsmitglieder muss praktizierender ermächtigter Arzt auf dem Gebiet des Strahlenschutzes sein.

2. der Geschäftsführer, der kein Stimmrecht hat,

3. die Mitgliederversammlung.

§ 6

Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und die übrigen Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Geschäftsjahren gewählt. Der ausscheidende Vorsitzende ist für 1 weiteres Jahr dem Vorstand adaptiert. Er hat in dieser Zeit kein Stimmrecht. Eine Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist zulässig mit der Maßgabe, dass jeweils nur drei bisherige Vorstandsmitglieder wieder gewählt werden können. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Die Gesellschaft wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Vorsitzenden allein oder den stellvertretenden Vorsitzenden, bei Verhinderung des Vorsitzenden, ebenfalls alleine. Dem Vorstand obliegt im übrigen die Geschäftsleitung, die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Verwaltung des Gesellschaftsvermögens. Er beruft die Mitgliederversammlung ein und leitet die Verhandlungen.
Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§ 7

Der Vorstand bestellt und entlässt den Geschäftsführer, der Mitglied der Gesellschaft sein sollte.
Die Aufgabe des Geschäftsführers sind die Führung der Mitgliederkartei, die Schriftführung und der allgemeine Schriftverkehr einschließlich der Einladungen, Protokollführungen und Protokollversendungen gemäß § 9, die Kassenverwaltung und Buchführung, das Beitragswesen und im Fall einer Auflösung des Vereins die Liquidation.
Über seine Tätigkeit hat der Geschäftsführer der Mitgliederversammlung Rechenschaft abzulegen. Er nimmt Zahlungen für die Gesellschaft gegen seine alleinige Quittung in Empfang; er ist berechtigt, Zahlungen für Gesellschaftszwecke bis zu einem monatlichen Gesamtbetrag von Euro 2500,- ohne besondere Zustimmung des Vorstands vorzunehmen.
Der Geschäftsführer erhält für seine Tätigkeit eine angemessene pauschale monatliche Aufwandentschädigung, die vom Vorstand festgesetzt wird.

§ 8

Zur Bearbeitung von Teilgebieten oder besonderen Fragen des Strahlenschutzes kann der Vorstand Arbeitskreise berufen. Die Arbeitskreise wählen ihren Obmann und geben sich eine Geschäftsordnung.

§ 9

Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Der Sitzungsort wird vom Vorstand bestimmt.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse der Gesellschaft es erfordert oder wenn mindestens 10% der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich die Einberufung verlangen.
Jedes Gesellschaftsmitglied hat das Recht, Vorschläge und Anträge schriftlich beim Vorstand einzureichen, die auf sein Verlangen der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden müssen.
Der Vorstand legt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlungen fest und beruft diese durch schriftliche Einladung der Mitglieder unter Mitteilung der Tagesordnung ein. Die Einberufung hat mindestens vier Wochen von der Versammlung zu erfolgen.
Abwesende Mitglieder können sich durch schriftliche Vollmacht bei der Abstimmung durch andere Mitglieder vertreten lassen.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienen und vertretenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden.
Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen sowie durch Vollmacht vertretenen Mitglieder erforderlich. Beschließt die Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten den Test der Satzungsänderung allen Mitgliedern schriftlich mitzuteilen. Die Satzungsänderung ist angenommen, wenn nicht innerhalb von weiteren zwei Monaten mehr als ¼ der Gesamtmitglieder schriftlich Einspruch erhebt.
Bei einem Beschluss über die Auflösung der Gesellschaft ist wie bei einem Beschluss über eine Satzungsänderung zu verfahren.
Über den Verlauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das den Gesellschaftsmitgliedern innerhalb von drei Monaten zuzusenden ist.

§ 10

Die Mitgliedschaft kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf eines jeden Geschäftsjahres durch schriftliche Mitteilung an den Geschäftsführer gekündigt werden.
Ein Gesellschaftsmitglied kann wegen gesellschaftsschädigenden Verhaltens ausgeschlossen werden, wenn nach Untersuchung der Sachlage durch den Vorstand die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen und vertretenen Mitglieder den Ausschluss beschließt.
Einen Ausschlussgrund stellt auch ein Beitragsrückstand von mehr als drei Jahren dar, sofern eine Nachzahlung innerhalb eines Monats nach Zugang einer schriftlichen Aufforderung durch den Geschäftsführer nicht erfolgt.

§ 11

Der Mitgliedsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Er ist jährlich bis zum 31.3. zu zahlen.
Auf Antrag kann einem Mitglied aus besonderen Gründen vom Vorstand eine Ermäßigung auf 30 % des Beitrages gewährt werden. Bei Eintritt in den Ruhestand entfällt der Beitrag vom Zeitpunkt der Benachrichtigung an.

§ 12

Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der Gesellschaft an das Deutsche Rote Kreuz, da es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

§ 13

Soweit in dieser Satzung andere Regelungen nicht getroffen worden
sind, gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.


 

 

Stand: 21.02.07