Psorilax

https://www.e-odchudzanie.com.pl/de/psorilax-meinungen.html

Professionelle Beratung!
Deutsche Gesellschaft für medizinischen Strahlenschutz

ehemals: Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V.

  Aktuelles

 

 
März  2011

Jahrestagung der DGMS vom 05.-07.Mai 2011 in Essen
(Tagungspräsident Prof. Dr. Bockisch/Essen)

Wir möchten Sie herzlich zur 52. Jahrestagung 2011 in Essen einladen!

In diesem Jahr  wird die Jahrestagung der DGMS im Westen, in der Ruhr-Metropole Essen einkehren, wo unser Vizepräsident, Prof. A. Bockisch zugleich als Tagungspräsident fungiert. Die Sitzungen werden im Bereich des Universitätsklinikums abgehalten. Die Ehrenmitgliedschaft einschließlich Verleihung der Hanns-Langendorff-Medaille erhält diesmal Herr Prof. Dr. Harald Schicha aus der Nuklearmedizin in Köln.

25 Jahre nach „Tschernobyl“ wird Herr Prof. C. Reiners, der Leiter des deutschen WHO-REMPAN Zentrums Würzburg über die strahlenökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen ¼ Jahrhundert danach referieren.

Aktuelle, nationale und internationale spannende Themen aus der Strahlenbiologie trägt Herr Prof. W.-.U. Müller, langjähriger Vorsitzender der SSK, vor. Herr Prof. K. Ewen und Frau Dr. U. Streubühr werden das Thema möglicher Strahlenschäden bei interventionellen Eingriffen erörtern.

Herr Prof. E. Nagel beendet die erste Sitzung mit einem Vortrag über ethische Fragen im Zusammenhang mit dem Strahlen­schutz ab. Es schließt sich ein Praktikum in den Räumen der Klinik für Nuklearmedizin incl. Radiochemie an, gefolgt von der Darstellung  der neuen Richtlinie „Strahlenschutz in der Medizin“ durch Herrn RD H. Michalczak (BMU) mit anschließendem Workshop.

Am Samstag kommt der Komplex der nicht-ionisierenden Strahlung mit Wirkungen von Hochfeld-MR und MR-PET zur Geltung (PD Dr. T. Lauenstein). Nachdem im letzten Jahr das Problem niedriger Dosen für die Strahlenkatarakt ersichtlich wurde, geht es diesmal um die praktisch wichtige Konsequenz der Linsen-Dosimetrie, dargestellt von Herrn Dr. G. Dietze, dem früheren SSK-Vorsitzenden und Leiter der PTB. Herr Dipl. Phys. F. Fehringer referiert über die nachgehenden Untersuchungen.

Die immer wieder aktuellen CASTOR-Transporte geben Anlass, die faktischen Risiken, die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und die Auswirkung auf Einsätze und Einsatzpersonal darzustellen (Referenten Dr. G. Dietze/ Dr. T. Kinzelmann/ Dr. V. List).

Dieses Programm gibt thematisch alles her für einen Fachkundeerhaltskurs für alle der DGMS zuzurechnenden Disziplinen, der diesmal wieder mit Abschlussprüfung stattfinden wird. Der Kurs wurde bei den zur Anerkennung zuständigen Landesstellen angemeldet.

Das Ambiente in Essen zwischen früherem Ruhrpott-Zentrum und Europas Kulturhauptstadt ermöglicht ein abwechslungsreiches Kulturprogramm auch in Eigeninitiative. 

Hier finden Sie den Flyer unserer Tagung. Bitte auch an Kollegen weitergeben!

 

September 2010

Nachtrag zur Jahrestagung Mai 2010 in Hamburg

Übergabe der Hanns-Langendorff-Medaille an Prof. Dr. Lars-Erik Holm vom
National Board of Health and Welfare Stockholm, Schweden (Mitte).
Laudatio von Prof. Dr. Christoph Reiners (links), Dr. Volker List (Präsident der DGMS - rechts).
Herzlichen Glückwunsch!

                                

Überreichung der Ehrenurkunde anlässlich der Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr. Christoph Reiners
Laudatio von Prof. Dr. Andreas Bockisch (Vize-Präsident der DGMS - Mitte),
Dr. Volker List (Präsident der DGMS - links), Prof. Dr. Christoph Reiners. Herzlichen Glückwunsch!

                                      

Überreichung der Ehrenurkunde anlässlich der Ehrenmitgliedschaft an Dr. Kurt-Georg Hering
Laudatio von Prof. Dr. Gerald Antoch (DGMS-Vorstand, links), Dr. Kurt-Georg Hering (Mitte),
Dr. Volker List (Präsident der DGMS - rechts). Herzlichen Glückwunsch!

                                 

August 2010

Zur Information für unsere Mitglieder:

3rd International Seminar "Radiation Medicine in Research and Practice", 2.-3.12.2010 Würzburg. Hier finden Sie Programm und Anmeldebögen für Teilnehmer und Begleitpersonen.

Juni 2010

Die Jahrestagung in Hamburg ist sehr erfolgreich verlaufen. Wir danken Herrn Dr. Meldau und seinem Team für die gute Vorbereitung, den Referenten für die interessanten Vorträge und Hamburg für die Gastfreundschaft.

Seit Juli 2010 hat Frau Oona Caboz die Geschäftsführung übernommen. Hier sind die neuen Kontaktdaten:

Oona Caboz
c/o Medizinische Dienste
KIT, Karlsruher Institut für Technologie Campus Nord
Postfach 3640
76021 KARLSRUHE
e-mail der Gesellschaft: gf-dgms@med.kit.edu
e-mail Frau Caboz: dgms.cabozoona@gmx.de 
Handy-Nr. Frau Caboz: 01577-5749846

Oktober 2009

Jahrestagung der DGMS vom 27.-29.Mai 2010 in Hamburg
(Tagungspräsident Dr. Meldau/Hamburg)

Wir möchten Sie herzlich zur 51. Jahrestagung 2010 in Hamburg einladen!

Im Blickpunkt des Programms stehen aktuelle Themen der Strahlenbiologie, wie die Strahlenempfindlichkeit der Augenlinse und die Diskussion zu geschlechtsspezifischen Unterschieden der Strahlensensibilität. Das praktische Thema des Strahlenunfallmanagements soll sich diesmal mit Notfällen im Krankenhaus befassen. Neuere nuklearmedizinische Therapieverfahren werden auf ihre eventuellen strahlenunfallrelevanten Gefahren hin betrachtet. Aktuelle Entwicklungen zur Strahlenschutzgesetzgebung werden durch BMU und BfS vorgestellt. Speziell zum Strahlenschutz in der klinischen Medizin soll auch eine durchaus kontroverse Podiumsdiskussion stattfinden. Für ein abwechslungsreiches und interessantes Beiprogramm ist durch unseren Tagungspräsidenten im Ambiente der Hafenstadt Hamburg auf jeden Fall gesorgt.

Hier finden Sie das vorläufige Programm unserer Tagung. Bitte geben sie den Flyer auch an Kollegen weiter!

Die Jahrestagung wurde von der Ärztekammer Hamburg als Fortbildungsveranstaltung anerkannt und mit 9 Punkten bewertet. Bitte vergessen Sie Ihre Barcodeaufkleber nicht!

 

September 2009

Stellenausschreibung:

Der Betriebsärztliche Dienst im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der TU Dresden sucht ab sofort zwei  

Fachärzte für Arbeitsmedizin (m/w) oder

Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin (m/w) und/ oder

Ärzte in Weiterbildung im Fach Arbeitsmedizin (m/w)

zunächst befristet für 2 Jahre (mit der Option der Verlängerung). 

Der Betriebsärztliche Dienst betreut mehr als 8000 Beschäftigte, Studenten und Schüler aus Universitätsklinikum und Medizinischer Fakultät der TU Dresden. Als zertifizierter Dienst sind wir ein wichtiger und anerkannter Partner in allen innerbetrieblichen Fragen zu den Themen "Arbeit und Gesundheit". Unseren Mitarbeitern können wir ein breites Spektrum an anspruchsvollen und interessanten Aufgaben bieten. Betriebsmedizin im Universitätsklinikum ist das alternative Betätigungsfeld für Ärztinnen und Ärzte, die sich kliniknah für eine ganzheitlich ausgerichtete Präventivmedizin mit Zeit für eine individuelle medizinische Beratung interessieren. Wir legen großen Wert auf eine hohe Sozialkompetenz und gute Kommunikationsfähigkeit unserer Kollegen. Wünschenswert wäre es darüber hinaus, wenn sie bereits klinische Erfahrungen gesammelt und sich ein erstes Wissen über die Zusammenhänge zwischen Arbeit und Gesundheit aneignen konnten. 

Die Weiterbildungsermächtigung im Fach liegt für 2 Jahre vor.  

Unsere weiteren Angebote:

freundliches und kollegiales Arbeitsklima in einem überschaubaren Team, planbare und familienfreundliche Arbeitszeiten ohne Wochenend- oder Bereitschaftsdienste, Möglichkeit der Teilzeittätigkeit, optimalen (Wieder-) einstieg ins Berufsleben, finanzierte Weiterbildungsmaßnahmen, Weiterbildungskurse am Ort, gute interdisziplinäre Vernetzung, Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden 

Schwerbehinderte und allein erziehende Ärztinnen und Ärzte sind ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. 

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte per Post (mit frankiertem Rückumschlag) unter Angabe der Kennziffer 118/2009 bis zum 10.10.2009 an:

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der TU Dresden, Betriebsärztlicher Dienst, Kommissarische Leiterin: Susanne H. Liebe, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden, Telefon: 0351 – 458 4198, E-Mail: Susanne.Liebe@uniklinikum-dresden.de.

August 2009

Einladung für unsere Mitglieder

Hiermit möchte ich Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen herzlich zu unserer diesjährigen österreichischen Jahrestagung am Freitag, 6. November in Wien einladen. Die Veranstaltung finden im Rahmen des „Wiener Radiologischen Symposiums“ statt. 

Für den in diesem Rahmen verliehenen Dr.-Franz-Holeczke-Preis wurde laut Auskunft des Vorsitzenden der Jury der Einreichungsfrist bis 1. Oktober 2009 verlängert. Falls aus Ihrem Wirkungskreis jemand Interesse hätte, eine Publikation einzureichen, würde uns dies freuen. Nähere Details finden Sie hier: http://www.strahlenschutz.org

Mit freundlichen Grüßen, Prof. Dr. Franz Kainberger

August 2009

Liebe Mitglieder der DGMS,

in diesen Tagen geht Ihnen dank der tatkräftigen Initiative und Mithilfe unserer Geschäftsführerin Fr. Knöfler sowie der zeitnahen Abgabe aller Vorträge kurze Zeit nach der Jahrestagung in Dresden die Sammlung aller Vorträge in Form eines Abstraktbandes zu. Dies entspricht zwar nicht mehr der bisherigen Form einer Gesamtdarstellung aller Beiträge, hat aber neben einem für die DGMS derzeit unverzichtbaren Einspareffekt den Reiz der kurzfristigen Auslieferung. Auf jeden Fall kann die Reihe fortgesetzt werden, auch früher hat es Verlagswechsel und andere Gründe für editorische Änderungen gegeben. Bitte zögern Sie nicht, dem Vorstand  Ihre Ansichten zu der neuen Form mitzuteilen.

Als neuer Präsident möchte ich Sie außerdem aufrufen, in Ihrem Umfeld jede Gelegenheit zur Werbung neuer Mitglieder zu ergreifen, sei es im Kreis Ihrer sonstigen Fachgesellschaften, im Rahmen von Aus- und Weiterbildung, bei Behörden etc. Wir alle sollten die Tatsache, dass in Deutschland ca. 70% der beruflich strahlenexponierten Personen in medizinischen Arbeitsbereichen tätig sind, als Grund für die Mitgliedschaft gerade in unserer Gesellschaft betonen.

Bitte weisen Sie auch schon jetzt auf die Jahrestagung vom 27.-29.Mai 2010 in Hamburg hin.

Als Vorsitzender möchte ich Sie schließlich auffordern, Wünsche, Fragen, Kritikpunkte an den Vorstand, die Geschäftsführung oder auch direkt an mich zu adressieren. Ich werde mich bemühen, allen gerecht zu werden.

Dr. Volker List

Juli 2009

Zur Information für unsere Mitglieder:

vom 8.-9.12.2009 findet in Karlsruhe die Veranstaltung "Strahlenschutz in Medizin, Forschung und Industrie" der TÜV SÜD Akademie GmbH statt. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite: www.tuev-sued.de/akademie_de/tagungen_und_kongresse/alle_tagungen_und_kongresse/strahlenschutz_in_medizin_forschung_und_industrie
 

Juni 2009

Nun ist unsere 50. Jahrestagung schon wieder Geschichte. Wir bedanken uns bei der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro für die exzellenten Tagungsbedingungen im Akademiehotel Dresden und bei den Referenten für die interessanten Vorträge.

Unser besonderer Gruß gilt dem neuen Ehrenmitglied unserer Gesellschaft,

Herrn Prof. Dr. med. Ludwig E. Feinendegen/Lindau : Herzlichen Glückwunsch!

Übergabe der Ehrenurkunde an Herrn Prof. Dr. Feinendegen (rechts) durch den Vorsitzenden der
Gesellschaft Prof. Dr. Herrmann (links) und den Laudator, Herrn Prof. Dr. Schicha (Mitte)

April 2009

Das vorläufige Programm unserer 50. Jahrestagung in Dresden steht nun fest. Im Flyer finden Sie alle Informationen zum Veranstaltungsort, wissenschaftlichen und kulturellen Programm. Bitte informieren Sie Ihre Kollegen! Die Übernachtungen im Akademiehotel der BG Elektro Textil Feinmechanik sind dank der großzügigen Unterstützung durch das Institut für Strahlenschutz der BG ausgesprochen günstig. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die Geschäftsstelle in Dresden: Tel. 0351/458 3556.

Die Jahrestagung wird von der Sächsischen Landesärztekammer mit 12 Punkten anerkannt.

Der geplante Aktualisierungskurs der Fachkunde für zur arbeitsmedizinischen Vorsorge ermächtigte Ärzte nach Röntgenverordnung (RöV) und Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) wurde durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit anerkannt. Die Teilnahme am Aktualisierungskurs beinhaltet die Teilnahme an der gesamten Veranstaltung sowie an der Prüfung.

Sie möchten Mitglied unserer Gesellschaft werden - kein Problem: Hier ist das Aufnahmeformular!

April 2009

Zur Information für unsere Mitglieder: Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veranstaltet am 25.06.09 in München die Informationsveranstaltung "Mobilfunk und Gesundheit". Die Veranstaltung richtet sich besonders an alle, die beruflich mit der Mobilfunkthematik befasst sind. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des BfS unter http://www.bfs.de/de/bfs/veranst.html.

April 2009

Die Hanns-Langendorff-Stiftung verleiht anlässlich des 3. Hanns-Langendorff-Kongresses vom 23.10.-24.10.09 in Freiburg den "Hanns-Langendorff-Preis". Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Er soll an jüngere Wissenschaftler verliehen werden, die sich durch eine umfassende und hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Radioonkologie verdient gemacht gemacht haben. Förderungswürdig sind Arbeiten, die sich  mit den strahlenbiologischen und physikalischen Grundlagen, dem angewandten Strahlenschutz in Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie und der klinischen Strahlenanwendung befassen. Weitere Informationen dazu erteilt Frau Prof. Dr. A. Grosu, Tel. 0761/2709461, e-mail: anca.grosu@uniklinik-freiburg.de .

Februar 2009

In der Vergangenheit sind mehrfach Fragen an die Geschäftstelle gerichtet worden, die sich mit dem Aktualisierungskurs für ermächtigte Ärzte und der jeweiligen Zuständigkeit befassen. Der Vorstand der DGMS hat dies gemeinsam mit Frau Dipl.-Med.-Päd. Marlies Beutell  auf der letzten Vorstandssitzung diskutiert und folgende Informationen zusammengestellt. Sollten weitere Fragen in den einzelnen Bundesländern entstehen oder Unkorrektheiten dieser Zusammenstellung festgestellt werden, bitten wir um Rückmeldung an die Geschäftsstelle.

Januar 2009

Zur Information für unsere Mitglieder:  Aktualisierte Stellungnahme unseres Vorstandsmitgliedes, Herrn Dr. Thomas Kinzelmann (Arzt für Arbeitsmedizin am Kernkraftwerk Neckarwestheim) zur KiKK-Studie (Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken). Beachten Sie bitte, dass der Inhalt der Studie und die entsprechende Stellungnahme der Strahlenschutzkommission auf unserer Jahrestagung in Dresden ausführlich vorgestellt wird.  

August 2008

Zur Information für unsere Mitglieder: Am 13./14.11.2008 findet in Hamburg die Tagung "Strahlenschutz in Medizin, Forschung und Industrie" (statt. Nähere Informationen erhalten Sie über Frau Ute Alius, Projektleiterin Tagungen und Kongresses beim TÜV SÜD Akademie GmbH, Tel. 0089/5791 1647.

April 2008

17. Gemeinsame Deutsch-Österreichische Strahlenschutztagung 18.-19.-04.2008

Herzlichen Dank an unsere Österreichischen Kollegen, besonders an den Kongresspräsidenten, Herrn Prim. Univ. Doz. Dr. Thomas Leitha, und sein Team für die gute Organisation der gemeinsamen Strahlenschutztagung in Wien! Sie haben es nicht nur verstanden, ein sehr gutes Programm zusammen zu stellen, sondern mit dem Billrothhaus auch eine beeindruckende Lokalität gewählt. Besonderer Dank gebührt ebenfalls den Referenten für ihre interessanten Vorträge! Die Dresdner Strahlenbiologin Dr. Sandra Reichel erhielt anlässlich der Jahrestagung für Ihre Dissertationsschrift mit dem Titel "Effekt von Keratinozyten-Wachstumsfaktor (rHuKGF, Palifermin) auf die orale Mukositis bei fraktionierter Strahlentherapie oder Radiochemotherapie - Tierexperimentelle Untersuchungen" den Hanns-Langendorff-Preis 2008. Herzlichen Glückwunsch!

Februar 2008

Zur Information für unsere Mitglieder: Stellungnahme unseres Vorstandsmitgliedes, Herrn Dr. Thomas Kinzelmann (Arzt für Arbeitsmedizin am Kernkraftwerk Neckarwestheim) zur aktuellen Studie des Kinderkrebsregisters zum Thema des Leukämierisikos für Kinder im Umkreis von Kernkraftwerken

Februar 2008

Zur Information für unsere Mitglieder: Kongress "Mammographie-Screening in Deutschland - Erfahrungen und Perspektiven", veranstaltet vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bundesministerium für Gesundheit, Kooperationsgemeinschaft Mammographie am 08.04.2008 in Berlin, nähere Informationen über www.mammographie-kongress.de

Januar 2008

Jahrestagung der DGMS

Das Programm für unsere 17. Gemeinsame Deutsch-Österreichische Strahlenschutztagung vom 18.-19.04.2008 in Wien steht fest. Programm und Anmeldeformular finden Sie auf der Webseite unserer Österreichischen Kollegen VMSÖ. Bitte senden Sie Ihre Anmeldungen an Frau Magdalena Tschurlovits in Wien! Wir hoffen auf zahlreiche deutsche Anmeldungen. Bitte informieren Sie auch Ihre Kollegen! Im Rahmen der Jahrestagung wird auch ein Aktualisierungskurs angeboten.

Januar 2008

Erinnerung: Hanns-Langendorff-Preis 2008: Bewerbungen sind noch bis 15.02.2008 möglich. Den Ausschreibungstext finden Sie weiter unten! Bitte informieren Sie auch Ihre Kollegen über diesen (verlängerten) Termin!

Januar 2008

Zur Information für unsere Mitglieder: Fortbildungsveranstaltung für ermächtigte Ärzte: Am 11.04.2008 findet in Ulm der Kurs "Strahlenschutz" der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden Württemberg e.V. in Ulm statt. Informationen und Anmeldung über die Geschäftsstelle der SAMA, Tel. 0731/54044 oder www.sama.de

Januar 2008

Zur Information für unsere Mitglieder: Vom 29.06.-02.07.08 findet in Seoul, Korea der "XVIII. World Congress on Safety and Health at Work" statt. Informationen finden Sie auf der Webseite www.safety2008korea.org.

Dezember 2007

Zur Information für unsere Mitglieder: Im Universitätsklinikum Würzburg findet vom 02.-04.04.2008 das gemeinsame Seminar des Arbeitskreises Notfallschutz des Fachverbandes für Strahlenschutz und des Deutschen WHO REMPAN-Zentrums "Fragen des radiologischen und nuklearen Notfallschutzes aus medizinischer Sicht" statt. Nähere Information werden auf der Webseite des Fachverbandes für Strahlenschutz www.fs-ev.de veröffentlicht.

November 2007

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz und die HANNS-LANGENDORFF-STIFTUNG verleihen anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung der Hanns-Langendorff-Stiftung und der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz am 17.-19.04.2008 in Wien zur Förderung des Strahlenschutzes erneut den 

“HANNS‑LANGENDORFF-PREIS 2008” 

Der Preis ist mit Euro 4.000,- dotiert. Er soll an jüngere Wissenschaftler verliehen werden, die sich durch eine umfassende und hervorragende Arbeit auf dem Gebiet des MEDIZINISCHEN STRAHLENSCHUTZES verdient gemacht haben, die bislang noch nicht ausgezeichnet ist. 

Förderungswürdig sind Arbeiten, die sich mit den strahlenbiologischen und physikalischen Grundlagen sowie dem angewandten Strahlenschutz in Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie befassen. Die Arbeit muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Mehr als 3 Autoren dürfen nicht beteiligt sein.

Der Preis ist teilbar. 

Bewerber richten ihre Arbeiten in sechsfacher Ausfertigung mit Lebenslauf über den beruflichen Werdegang, Lichtbild und Schriftenverzeichnis bis zum 01.02.2008 an den Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz: 

Prof. Dr. Th. Herrmann,
Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am
Universitätsklinikum Dresden

Fetscherstr. 74

01307 Dresden.

Oktober 2007

Die Jahrestagung 2007 unserer Österreichischen Partnergesellschaft VMSÖ findet am 20.10.07 in Salzburg statt. Sie wird sich mit dem Thema "Strahlenschutz und Schwangerschaft" beschäftigen. Anmeldungen und Informationen über Frau PD OA Dr. Rosemarie Forstner (R.Forstner@salk.at)

September 2007

Herr Prof. Streffer, der auf der im November 2007 in Freiburg stattfindenden 2. Langendorff-Konferenz die Langendorff-Medaille erhalten wird, macht uns auf eine etwas unkorrekte Darstellung der Geschichte des Langendorff-Preises in dem Protokoll der Mitgliederversammlung (Punkt 8, Berichte) aufmerksam. Da es sicher für viele Mitglieder unserer Gesellschaft wichtig ist, etwas mehr über die Geschichte des Langendorff-Preises zu erfahren, veröffentlichen wir hier diesen Brief.

Juli 2007

Die DGMS plant ihre nächsten Jahrestagungen für die Zeit

17.-19.04.2008 in Wien
und
14.-16.05.2009 in Dresden.

Nähere Informationen finden Sie demnächst hier. Bitte merken Sie sich diese Termine vor.
Themenvorschläge und -wünsche sind - wie immer - herzlich willkommen!

Juni 2007

Die 48. Jahrestagung in Karlsruhe ist nun Vergangenheit. Herzlichen Dank an Dr. List und sein Team vom Forschungszentrum Karlsruhe für die hervorragende Organisation! Wir bedanken uns auch beim Vorstand des Forschungszentrums für die Bereitstellung der Räumlichkeiten! Das interessante Programm reichte von Beiträgen zu Spätnebenwirkungen und Dosimetrie bis zu intensiven Diskussionen zum Strahlenunfall-Management und informierte ebenso über neue Verfahren in den klinischen Fächern. Ca. 65. Teilnehmer der Tagung erlebten die angenehme Tagungsatmosphäre und nutzten auch die Pausen, um fachübergreifend miteinander ins Gespräch zu kommen. Besondere Höhepunkte der Tagung stellten sowohl der Festvortrag von Herrn Prof. Streffer zu aktuellen Fragen der Strahlenbiologie als auch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Herrn Dr. Dr. Günter Heinemann aus Ulm dar.

Übergabe der Ehrenurkunde an Herrn Dr. Dr. Heinemann

Ein ebenso wichtiger Bestandteil jeder Jahrestagung ist die kulturelle Umrahmung und diese führte uns in diesem Jahr zunächst in die Karlsruher Majolika. Eine Führung durch die Werkstätten wurde ergänzt durch ein angenehmes Essen und einen ganz persönlichen gitarristischen Beitrag des Tagungspräsidenten und seiner Gattin. Im Anschluss an die Tagung fand am Samstagnachmittag ein gemeinsamer Ausflug ins Weltkulturerbe Kloster Maulbronn mit interessanter Führung statt.

Aufmerksame Zuhörer während der Führung im Kloster Maulbronn

Juni 2007

Der Hanns-Langendorff-Preis 2007 wurde auf der Jahrestagung in Karlsruhe vergeben. Die Arbeiten von Dr. Frank Heinzelmann/Tübingen (Irradiation-Induced Pneumonitis Mediated by the CD 95/CD 95-Ligand System) und PD Dr. Mathias Cohnen, Patric Kröpil/Düsseldorf (Vergleich von Ganzkörper-MSCT in Niedrigdiagnostiktechnik und konventioneller Radiographie in der Diagnostik des Multiplen Myeloms) wurden durch die Jury als gleichwertig eingeschätzt; deshalb wurde der Preis 2007 geteilt. Wir gratulieren den Preisträgern recht herzlich und danken den Mitgliedern der Jury (Prof. Bockisch/DGMS, Dr. Eschner/DGMS, Dr. Hering/DGMS, Prof. Herrmann/DGMS, Dr. List/DGMS, Prof. Reiners/Langendorff-Stiftung, Prof. Frommhold/Langendorff-Stiftung) für ihre Bewertungen! Besonderer Dank gilt der Langendorff-Stiftung, die den Preis und damit das Preisgeld zur Verfügung stellt.

28.03.2007

Zur Information für unsere Mitglieder: Pressemitteilung (englisch) der ICRP zu den neuen Empfehlungen in Deutschland vorgestellt: ICRP-Empfehlungen .

15.01.2007

Zur Information für unsere Mitglieder: Der XVIII. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit in Seoul/Korea ist für den einen oder die andere vielleicht interessant. Für nähere Informationen benutzen Sie bitte folgenden Link: www.safety2008korea.org/eng/index.jsp. 

05.12.2006

Informationen zum Thema "Polonium" finden  Sie auf der Webseite des GSF - Forschungs-zentrum für Umwelt und Gesundheit, Kommunikation, Tel: 089/3187-2460, Fax 089/3187-3324, E-Mail: oea@gsf.de; http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/128535/ .

15.09.2006

Neuerscheinung:
"Orientierungshilfe für radiologische und nuklearmedizinische Untersuchungen"
,
eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission, erschienen im H. Hoffmann GmbH - Fachverlag, Berlin, ISBN 3-87344-130-6.

Auf den Internetseiten der Strahlenschutzkommission (www.ssk.de) steht auch eine Onlineversion dieser Orientierungshilfe zur Verfügung, bei der Sie mit wenigen Mausklicks die jeweilige medizinische Fragestellung erreichen.

10.07.2006

Frau Prof. Dr. Maria Blettner/Mainz, Referentin auf unserer Jahrestagung in Aachen 2006, hat uns freundlicherweise die Quellenangaben der Studie zur Verfügung gestellt, zu der sie in ihrem interessanten Vortrag gesprochen hat:

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12.06.2006

Nun ist die Jahrestagung 2006 schon wieder Geschichte. Wir danken ganz herzlich Frau Dr. Wolf und ihrem Team aus Aachen für die ausgezeichnete Organisation und allen Referenten für die interessanten Beiträge. Unser besonderer Dank gilt Herrn Dr. Klaus Renz (siehe Foto), dem während der Jahrestagung die Ehrenmitgliedschaft unserer Gesellschaft verliehen wurde.

Herr Dr. Klaus Renz, unser neues Ehrenmitglied


Während der Jahrestagung haben Neuwahlen stattgefunden. Der neue Vorstand setzt sich nunmehr aus folgenden Herren zusammen:

Vorsitzender Prof. Dr. Thomas Herrmann
Stellvertr. Vorsitzender, Obmann ermächtigter Ärzte Dr. Volker List
Vorstandsmitglied Dr. Günter Seitz
Vorstandsmitglied Prof. Dr. Andras Bockisch
Vorstandsmitglied Dr.  Thomas Kinzelmann

Wir danken den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Prof. Dr. Chr. Reiners und  Dr. Jürgen Seitz für die geleistete Arbeit und wünschen den wieder und neu gewählten Vorstandsmitgliedern viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!

10.01.2006

Zur Information für unsere Mitglieder:

Unser Vorstandsmitglied, Dr. Volker List, arbeitet im europäischen Sicherheitsforschungsprojekt TIARA (Treatment Initiatives After  Radiological Accidents) mit. Es handelt sich um eine 2- jährliche Aktivität bis Ende 2006, bei der aus wissenschaftlicher und praktisch medizinischer Sicht der Stand der therapeutischen Möglichkeiten bei Kontamination und Inkorporation dargestellt werden soll, außerdem sollen die pharmazeutisch-industriellen Kooperationsmöglichkeiten sowie evtl. erforderliche weitere Forschungsnotwendigkeiten benannt werden. Mögliche Szenarien beziehen besonders auch öffentliche, nicht arbeitsbedingte Ursachen mit ein.

Unser Vorstandsmitglied, Dr. Günter Seitz, ist seit  Frühjahr 2005 als eines der drei Deutschen Mitglieder in das Artikel 31 (Expertenkommitee Euratomvertrag) berufen. Die beiden anderen deutschen Vertreter sind Herr Prof. W. U. Müller, Essen und Herr Dr. Landfermann, Bonn. Eine wesentliche Aktivität dieses Kreises liegt z. Zt. in der Überarbeitung der Basic Safety Standards, die dann zu einer Novellierung der Richtlinien führen wird. Er arbeitet in der Arbeitsgruppe zu Fragen des medizinischen Strahlenschutzes (sog. Working Party Med) mit.

Unser Vorsitzender, Prof. Dr. Thomas Herrmann, ist Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK) .

06.12.2005

Information zur Notwendigkeit von  Aktualisierungskursen

Die novellierte Strahlenschutzordnung vom 01.08.01 und Röntgenverordnung vom 18.06.02 verlangen in Umsetzung der europäischen Strahlenschutzgesetzgebung ("Richtlinie des Rates 97/43/EURATOM") in deutsches Recht die Aktualisierung einer Fachkunde im Strahlenschutz aller 5 Jahre. Wie alle Ärzte mit Fachkunde im Strahlenschutz müssen sich auch ermächtigte Ärzte für die arbeitsmedizinische Vorsorge beruflich strahlenexponierter Personen - in Abhängigkeit vom Ersterwerb ihrer Fachkunde (siehe Tabelle) - dieser Aktualisierung ihrer Fachkunde nach § 18a RöV bzw. § 30 StrlSchV stellen und einen entsprechenden Aktualisierungskurs  besuchen. Die Richtlinien "Strahlenschutz in der Medizin" und "Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin definieren den Inhalt des Aktualisierungskurses. Dabei sind viele Ausbildungsinhalte in beiden Kursen identisch bzw. ähnlich. Es ist zu betonen, dass die Verantwortung für den Besuch der Aktualisierungskurse ausschließlich beim ermächtigten Arzt selbst liegt. Es ist nicht Aufgabe der Genehmigungsbehörden, die Erfüllung der Pflicht zur Aktualisierung regelmäßig zu prüfen. Allerdings wird eine Bestellung zum ermächtigten Arzt u.a. von dem Nachweis der regelmäßigen Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz abhängig gemacht.

Fristen zur Aktualisierung der Fachkunde bei Personen mit einer nach 1989 (nach StrlSchV) bzw. 1987 (nach RöV) erworbenen Fachkunde im Strahlenschutz stehen notwendige Aktualisierungen spätestens bis zum 1. August 2006 bzw. 1. Juli 2007 an.

Fristen zur Aktualisierung der Fachkunde

nach Strahlenschutzverordnung

nach Röntgenverordnung

Erwerb der Fachkunde Aktualisierung bis Erwerb der Fachkunde Aktualisierung bis
vor 1976
1976-1989
nach 1989
01.08.2003
01.08.2004
01.08.2006
vor 1973
1973-1987
nach 1987
01.07.2004
01.07.2005
01.07.2007

Die Jahrestagung der DGMS im Mai 2006 in Aachen bietet die Möglichkeit zur Aktualisierung (siehe Eintrag vom 08.09.05). Anmeldungen sind bereits jetzt möglich.

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12.07.2005

Im Namen von Prof. Dr. Dr. Fliedner möchten wir Ihnen folgende Information zukommen lassen, die für die tägliche Praxis bedeutsam sein könnte:

 1. Im Supplement  27 des British Journal of Radiology  (ISSN 0007-1285, ISBN 0-905749-59-6) sind die Vorträge eines Meetings von November 2003 zusammengestellt, die sich mit dem srahleninduzierten Multiorganversagen beschäftigen. Die Publikationen von ausgewiesenen Fachleuten auf diesem Gebiet, die sich unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Fliedner getroffen hatten, beschreiben den aktuellen Kenntnisstand zu dieser Problematik ganz ausgezeichnet. Alle Artikel sind in englischer Sprache verfasst.

2. Von Fliedner, Frisecke und Beyrer ist ein Manual zum akuten Strahlensyndrom „Medical Management of Radiation Accidents: Manual on the Acute Radiation Syndrome“ ebenfalls im British Journal of Radiology vom British Institut of Radiology  (ISBN 0-905749-46-4) erschienen, das nicht nur den aktuellen Kenntnisstand, sondern die sich daraus ergebenden unmittelbaren Behandlungskonsequenzen und das Wissen für den mit einem solchen Strahlenunfall befassten Fachmann darstellt. Auch diese Publikation ist in englischer Sprache erschienen.

Prof. Dr. Th. Herrmann

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06.06.2005

Langendorff-Preis 2005 in Salzburg verliehen an:

PD Dr. med. Wolfgang Harms, Heidelberg für seine Arbeit

"Pulsed dose rate (PDR) Brachytherapie - Experimentelle und klinische Untersuchungen zur Effektivität und Toxizität".

Herzlichen Glückwunsch!

20.10.2004

In der Zeitschrift "Strahlentherapie und Onkologie", Heft 9, 2004 ist im Teil "Literatur kommentiert" eine Publikation zum Thema "Verhindert ein Schädel-CT in der Kindheit den Schulabschluss?" erschienen, die die Gesellschaft  Ihnen mit freundlicher Genehmigung der Schriftleitung zur Kenntnis geben kann. Sie können den Artikel auch als pdf-Datei öffnen!

26.07.2004

In der Schriftenreihe „Reaktorsicherheit und Strahlenschutz“, die das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit herausgibt, ist die epidemiologische Fallkontrollstudie zur Ätiologie von Lymphomen (BMU-2004-639) erschienen (www.bmu.de/de/800/js/download/b_schriftenreihe_rs639). Die Studie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Es handelt sich um eine multizentrische bevölkerungsbezogene Fallkontrollstudie, die geschlechtsgleiche und altersähnliche Vergleichspersonen akzeptiert (individuell maching). Die Studie wurde in sechs Studienregionen in den Jahren 1989-2003  durchgeführt. Zu 700 Neuerkrankungsfällen an Lymphomen bei Erwachsenen zwischen 18 und 80 Jahren wurden jeweils alters- und geschlechtsgleiche Patienten zugeordnet. Bei Erkrankten und Kontrollen wurden standardisierte Interviews durchgeführt sowie Blutproben gesammelt. Der Fragebogen enthielt neben Angaben zur Person, Fragen zu Wohnung und Haustieren, Familiengeschichte, medizinischer Vorgeschichte, Auslandsreisen, Rauchen und Alkohol, Anwendung von Haarfärbemitteln, Hauttyp und Sonnenexposition und sonstiges.

Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich kurz zusammenfassen.

  1. Bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen spielen Strahlenexpositionen in der Anamnese keine Rolle, teilweise ist die Odds Ratio kleiner als 1 in den mit Strahlen exponierten Gruppen.
  2. Auch in der Gruppe der Patienten, die eine berufliche Strahlenexposition aufweisen, findet sich kein erhöhtes Risiko für Non-Hodgkin-Lymphom-Ausbildung.
  3. Erhöhte Odds Ratios lassen sich bei Chemie- und Bauarbeitern nachweisen.
  4. Die häufige Anwendung von Haarfärbemitteln führte ebenfalls zu einer erhöhten Odds Ratio.
  5. Die schwarze Hautfarbe erhöhte das Risiko.

Die Autoren betonen, dass diese Ergebnisse vorläufig sind und an größeren Studien (geplant ist eine Einbindung in ein europäisches Netzwerk) überprüft werden müssen. Weitere Details der Untersuchung sind im 168 Seiten starken Bericht unter der o.g. Adresse nachzulesen.

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27.05.2004

Unserem langjährigen Vorsitzenden, Herrn Dr. Kurt G. Hering aus Dortmund, ist während des Deutschen Röntgenkongresses in Wiesbaden die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Röntgengesellschaft verliehen worden. Wir möchten diese Ehrung nutzen, um ihm für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V. in den Jahren von 1995-2003 herzlich zu danken. Er hat diese Gesellschaft sachkundig und mit hoher Effizienz geführt. Wir wünschen uns, dass er als assoziiertes Vorstandsmitglied unser Ratgeber bleiben möge.

20.05.2004

Die Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V. hat sich auf der Mitgliederversammlung am 13.05.2004 in Zeuthen einstimmig in Deutsche Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz e.V. umbenannt mit dem Ziel, zukünftig auch Nichtmedizinern, die im Strahlenschutz tätig sind, die Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Die Deutsche Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz e.V. ist eine unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft, deren Zweck die Förderung der Forschung sowie der Fortbildung auf dem Gebiet des Strahlenschutzes, der Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern sowie die Vertretung ärztlicher Belange des Strahlenschutzes gegenüber interessierten Kreisen der Öffentlichkeit, des Gesundheitswesens und ähnlicher Institutionen der Wissenschaft und Praxis ist.

20.05.2004

Seit dem 01.05.2004 ist die neue Richtlinie "Arbeitsmedizinische Vorsorge beruflich strahlenexponierter Personen durch ermächtigte Ärzte" in Kraft. Bei Bedarf kann der Wortlaut unter http://www.bmu.de/de/800/js/sachthemen/strahlenschutz_medizin/richtl_strahlenexp_pers/ abgerufen werden.

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Stand: 07.03.11