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Deutsche Gesellschaft für medizinischen Strahlenschutz ehemals: Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V. |
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August 2008 Unsere nächste Jahrestagung wird vom 14.-16.05.2009 in Dresden stattfinden. Erste Programmwünsche zu Konsequenzen aus der KiKK-Studie, zur Altlastbeseitung der Wismut, zum Strahlenunfall sowie zur Verfahrensweise der Radiojodtherapie sind bereits eingegangen. Weitere Vorschläge sind ausdrücklich erwünscht! Nähere Informationen zur Tagung finden Sie demnächst hier. August 2008 Zur Information für unsere Mitglieder: Am 13./14.11.2008 findet in Hamburg die Tagung "Strahlenschutz in Medizin, Forschung und Industrie" (statt. Nähere Informationen erhalten Sie über Frau Ute Alius, Projektleiterin Tagungen und Kongresses beim TÜV SÜD Akademie GmbH, Tel. 0089/5791 1647. April 2008 17. Gemeinsame Deutsch-Österreichische Strahlenschutztagung 18.-19.-04.2008 Herzlichen Dank an unsere Österreichischen Kollegen, besonders an den Kongresspräsidenten, Herrn Prim. Univ. Doz. Dr. Thomas Leitha, und sein Team für die gute Organisation der gemeinsamen Strahlenschutztagung in Wien! Sie haben es nicht nur verstanden, ein sehr gutes Programm zusammen zu stellen, sondern mit dem Billrothhaus auch eine beeindruckende Lokalität gewählt. Besonderer Dank gebührt ebenfalls den Referenten für ihre interessanten Vorträge! Die Dresdner Strahlenbiologin Dr. Sandra Reichel erhielt anlässlich der Jahrestagung für Ihre Dissertationsschrift mit dem Titel "Effekt von Keratinozyten-Wachstumsfaktor (rHuKGF, Palifermin) auf die orale Mukositis bei fraktionierter Strahlentherapie oder Radiochemotherapie - Tierexperimentelle Untersuchungen" den Hanns-Langendorff-Preis 2008. Herzlichen Glückwunsch! Februar 2008 Zur Information für unsere Mitglieder: Stellungnahme unseres Vorstandsmitgliedes, Herrn Dr. Thomas Kinzelmann (Arzt für Arbeitsmedizin am Kernkraftwerk Neckarwestheim) zur aktuellen Studie des Kinderkrebsregisters zum Thema des Leukämierisikos für Kinder im Umkreis von Kernkraftwerken Februar 2008 Zur Information für unsere Mitglieder: Kongress "Mammographie-Screening in Deutschland - Erfahrungen und Perspektiven", veranstaltet vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bundesministerium für Gesundheit, Kooperationsgemeinschaft Mammographie am 08.04.2008 in Berlin, nähere Informationen über www.mammographie-kongress.de Januar 2008 Jahrestagung der DGMS Das Programm für unsere 17. Gemeinsame Deutsch-Österreichische Strahlenschutztagung vom 18.-19.04.2008 in Wien steht fest. Programm und Anmeldeformular finden Sie auf der Webseite unserer Österreichischen Kollegen VMSÖ. Bitte senden Sie Ihre Anmeldungen an Frau Magdalena Tschurlovits in Wien! Wir hoffen auf zahlreiche deutsche Anmeldungen. Bitte informieren Sie auch Ihre Kollegen! Im Rahmen der Jahrestagung wird auch ein Aktualisierungskurs angeboten. Januar 2008 Erinnerung: Hanns-Langendorff-Preis 2008: Bewerbungen sind noch bis 15.02.2008 möglich. Den Ausschreibungstext finden Sie weiter unten! Bitte informieren Sie auch Ihre Kollegen über diesen (verlängerten) Termin! Januar 2008 Zur Information für unsere Mitglieder: Fortbildungsveranstaltung für ermächtigte Ärzte: Am 11.04.2008 findet in Ulm der Kurs "Strahlenschutz" der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden Württemberg e.V. in Ulm statt. Informationen und Anmeldung über die Geschäftsstelle der SAMA, Tel. 0731/54044 oder www.sama.de Januar 2008 Zur Information für unsere Mitglieder: Vom 29.06.-02.07.08 findet in Seoul, Korea der "XVIII. World Congress on Safety and Health at Work" statt. Informationen finden Sie auf der Webseite www.safety2008korea.org. Dezember 2007 Zur Information für unsere Mitglieder: Im Universitätsklinikum Würzburg findet vom 02.-04.04.2008 das gemeinsame Seminar des Arbeitskreises Notfallschutz des Fachverbandes für Strahlenschutz und des Deutschen WHO REMPAN-Zentrums "Fragen des radiologischen und nuklearen Notfallschutzes aus medizinischer Sicht" statt. Nähere Information werden auf der Webseite des Fachverbandes für Strahlenschutz www.fs-ev.de veröffentlicht. November 2007 Die Deutsche Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz und die HANNS-LANGENDORFF-STIFTUNG verleihen anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung der Hanns-Langendorff-Stiftung und der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz am 17.-19.04.2008 in Wien zur Förderung des Strahlenschutzes erneut den “HANNS‑LANGENDORFF-PREIS 2008”Der Preis ist mit Euro 4.000,- dotiert. Er soll an jüngere Wissenschaftler verliehen werden, die sich durch eine umfassende und hervorragende Arbeit auf dem Gebiet des MEDIZINISCHEN STRAHLENSCHUTZES verdient gemacht haben, die bislang noch nicht ausgezeichnet ist. Förderungswürdig sind Arbeiten, die sich mit den strahlenbiologischen und physikalischen Grundlagen sowie dem angewandten Strahlenschutz in Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie befassen. Die Arbeit muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Mehr als 3 Autoren dürfen nicht beteiligt sein. Der Preis ist teilbar. Bewerber richten ihre Arbeiten in sechsfacher Ausfertigung mit Lebenslauf über den beruflichen Werdegang, Lichtbild und Schriftenverzeichnis bis zum 01.02.2008 an den Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz:
Prof. Dr. Th.
Herrmann, Oktober 2007 Die Jahrestagung 2007 unserer Österreichischen Partnergesellschaft VMSÖ findet am 20.10.07 in Salzburg statt. Sie wird sich mit dem Thema "Strahlenschutz und Schwangerschaft" beschäftigen. Anmeldungen und Informationen über Frau PD OA Dr. Rosemarie Forstner (R.Forstner@salk.at) September 2007 Herr Prof. Streffer, der auf der im November 2007 in Freiburg stattfindenden 2. Langendorff-Konferenz die Langendorff-Medaille erhalten wird, macht uns auf eine etwas unkorrekte Darstellung der Geschichte des Langendorff-Preises in dem Protokoll der Mitgliederversammlung (Punkt 8, Berichte) aufmerksam. Da es sicher für viele Mitglieder unserer Gesellschaft wichtig ist, etwas mehr über die Geschichte des Langendorff-Preises zu erfahren, veröffentlichen wir hier diesen Brief. Juli 2007 Die DGMS plant ihre nächsten Jahrestagungen für die Zeit 17.-19.04.2008 in Wien Nähere Informationen finden Sie demnächst hier.
Bitte merken Sie sich diese Termine vor. Juni 2007 Die 48. Jahrestagung in Karlsruhe ist nun Vergangenheit. Herzlichen Dank an Dr. List und sein Team vom Forschungszentrum Karlsruhe für die hervorragende Organisation! Wir bedanken uns auch beim Vorstand des Forschungszentrums für die Bereitstellung der Räumlichkeiten! Das interessante Programm reichte von Beiträgen zu Spätnebenwirkungen und Dosimetrie bis zu intensiven Diskussionen zum Strahlenunfall-Management und informierte ebenso über neue Verfahren in den klinischen Fächern. Ca. 65. Teilnehmer der Tagung erlebten die angenehme Tagungsatmosphäre und nutzten auch die Pausen, um fachübergreifend miteinander ins Gespräch zu kommen. Besondere Höhepunkte der Tagung stellten sowohl der Festvortrag von Herrn Prof. Streffer zu aktuellen Fragen der Strahlenbiologie als auch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Herrn Dr. Dr. Günter Heinemann aus Ulm dar.
Ein ebenso wichtiger Bestandteil jeder Jahrestagung ist die kulturelle Umrahmung und diese führte uns in diesem Jahr zunächst in die Karlsruher Majolika. Eine Führung durch die Werkstätten wurde ergänzt durch ein angenehmes Essen und einen ganz persönlichen gitarristischen Beitrag des Tagungspräsidenten und seiner Gattin. Im Anschluss an die Tagung fand am Samstagnachmittag ein gemeinsamer Ausflug ins Weltkulturerbe Kloster Maulbronn mit interessanter Führung statt.
Juni 2007 Der Hanns-Langendorff-Preis 2007 wurde auf der Jahrestagung in Karlsruhe vergeben. Die Arbeiten von Dr. Frank Heinzelmann/Tübingen (Irradiation-Induced Pneumonitis Mediated by the CD 95/CD 95-Ligand System) und PD Dr. Mathias Cohnen, Patric Kröpil/Düsseldorf (Vergleich von Ganzkörper-MSCT in Niedrigdiagnostiktechnik und konventioneller Radiographie in der Diagnostik des Multiplen Myeloms) wurden durch die Jury als gleichwertig eingeschätzt; deshalb wurde der Preis 2007 geteilt. Wir gratulieren den Preisträgern recht herzlich und danken den Mitgliedern der Jury (Prof. Bockisch/DGMS, Dr. Eschner/DGMS, Dr. Hering/DGMS, Prof. Herrmann/DGMS, Dr. List/DGMS, Prof. Reiners/Langendorff-Stiftung, Prof. Frommhold/Langendorff-Stiftung) für ihre Bewertungen! Besonderer Dank gilt der Langendorff-Stiftung, die den Preis und damit das Preisgeld zur Verfügung stellt. 28.03.2007 Zur Information für unsere Mitglieder: Pressemitteilung (englisch) der ICRP zu den neuen Empfehlungen in Deutschland vorgestellt: ICRP-Empfehlungen . 15.01.2007 Zur Information für unsere Mitglieder: Der XVIII. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit in Seoul/Korea ist für den einen oder die andere vielleicht interessant. Für nähere Informationen benutzen Sie bitte folgenden Link: www.safety2008korea.org/eng/index.jsp. 05.12.2006 Informationen zum Thema "Polonium" finden Sie auf der Webseite des GSF - Forschungs-zentrum für Umwelt und Gesundheit, Kommunikation, Tel: 089/3187-2460, Fax 089/3187-3324, E-Mail: oea@gsf.de; http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/128535/ . 15.09.2006 Neuerscheinung: Auf den Internetseiten der Strahlenschutzkommission (www.ssk.de) steht auch eine Onlineversion dieser Orientierungshilfe zur Verfügung, bei der Sie mit wenigen Mausklicks die jeweilige medizinische Fragestellung erreichen. 10.07.2006 Frau Prof. Dr. Maria Blettner/Mainz, Referentin auf unserer Jahrestagung in Aachen 2006, hat uns freundlicherweise die Quellenangaben der Studie zur Verfügung gestellt, zu der sie in ihrem interessanten Vortrag gesprochen hat: 12.06.2006 Nun ist die Jahrestagung 2006 schon wieder Geschichte. Wir danken ganz herzlich Frau Dr. Wolf und ihrem Team aus Aachen für die ausgezeichnete Organisation und allen Referenten für die interessanten Beiträge. Unser besonderer Dank gilt Herrn Dr. Klaus Renz (siehe Foto), dem während der Jahrestagung die Ehrenmitgliedschaft unserer Gesellschaft verliehen wurde.
Wir danken den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Prof. Dr. Chr. Reiners und Dr. Jürgen Seitz für die geleistete Arbeit und wünschen den wieder und neu gewählten Vorstandsmitgliedern viel Erfolg bei Ihrer Arbeit! 10.01.2006 Zur Information für unsere Mitglieder: Unser Vorstandsmitglied, Dr. Volker List, arbeitet im europäischen Sicherheitsforschungsprojekt TIARA (Treatment Initiatives After Radiological Accidents) mit. Es handelt sich um eine 2- jährliche Aktivität bis Ende 2006, bei der aus wissenschaftlicher und praktisch medizinischer Sicht der Stand der therapeutischen Möglichkeiten bei Kontamination und Inkorporation dargestellt werden soll, außerdem sollen die pharmazeutisch-industriellen Kooperationsmöglichkeiten sowie evtl. erforderliche weitere Forschungsnotwendigkeiten benannt werden. Mögliche Szenarien beziehen besonders auch öffentliche, nicht arbeitsbedingte Ursachen mit ein. Unser Vorstandsmitglied, Dr. Günter Seitz, ist seit Frühjahr 2005 als eines der drei Deutschen Mitglieder in das Artikel 31 (Expertenkommitee Euratomvertrag) berufen. Die beiden anderen deutschen Vertreter sind Herr Prof. W. U. Müller, Essen und Herr Dr. Landfermann, Bonn. Eine wesentliche Aktivität dieses Kreises liegt z. Zt. in der Überarbeitung der Basic Safety Standards, die dann zu einer Novellierung der Richtlinien führen wird. Er arbeitet in der Arbeitsgruppe zu Fragen des medizinischen Strahlenschutzes (sog. Working Party Med) mit. Unser Vorsitzender, Prof. Dr. Thomas Herrmann, ist Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK) . 06.12.2005 Information zur Notwendigkeit von Aktualisierungskursen Die novellierte Strahlenschutzordnung vom 01.08.01 und Röntgenverordnung vom 18.06.02 verlangen in Umsetzung der europäischen Strahlenschutzgesetzgebung ("Richtlinie des Rates 97/43/EURATOM") in deutsches Recht die Aktualisierung einer Fachkunde im Strahlenschutz aller 5 Jahre. Wie alle Ärzte mit Fachkunde im Strahlenschutz müssen sich auch ermächtigte Ärzte für die arbeitsmedizinische Vorsorge beruflich strahlenexponierter Personen - in Abhängigkeit vom Ersterwerb ihrer Fachkunde (siehe Tabelle) - dieser Aktualisierung ihrer Fachkunde nach § 18a RöV bzw. § 30 StrlSchV stellen und einen entsprechenden Aktualisierungskurs besuchen. Die Richtlinien "Strahlenschutz in der Medizin" und "Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin definieren den Inhalt des Aktualisierungskurses. Dabei sind viele Ausbildungsinhalte in beiden Kursen identisch bzw. ähnlich. Es ist zu betonen, dass die Verantwortung für den Besuch der Aktualisierungskurse ausschließlich beim ermächtigten Arzt selbst liegt. Es ist nicht Aufgabe der Genehmigungsbehörden, die Erfüllung der Pflicht zur Aktualisierung regelmäßig zu prüfen. Allerdings wird eine Bestellung zum ermächtigten Arzt u.a. von dem Nachweis der regelmäßigen Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz abhängig gemacht. Fristen zur Aktualisierung der Fachkunde bei Personen mit einer nach 1989 (nach StrlSchV) bzw. 1987 (nach RöV) erworbenen Fachkunde im Strahlenschutz stehen notwendige Aktualisierungen spätestens bis zum 1. August 2006 bzw. 1. Juli 2007 an. Fristen zur Aktualisierung der Fachkunde
Die Jahrestagung der DGMS im Mai 2006 in Aachen bietet die Möglichkeit zur Aktualisierung (siehe Eintrag vom 08.09.05). Anmeldungen sind bereits jetzt möglich. 12.07.2005 Im Namen von Prof. Dr. Dr. Fliedner möchten wir Ihnen folgende Information zukommen lassen, die für die tägliche Praxis bedeutsam sein könnte: 1. Im Supplement 27 des British Journal of Radiology (ISSN 0007-1285, ISBN 0-905749-59-6) sind die Vorträge eines Meetings von November 2003 zusammengestellt, die sich mit dem srahleninduzierten Multiorganversagen beschäftigen. Die Publikationen von ausgewiesenen Fachleuten auf diesem Gebiet, die sich unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Fliedner getroffen hatten, beschreiben den aktuellen Kenntnisstand zu dieser Problematik ganz ausgezeichnet. Alle Artikel sind in englischer Sprache verfasst. 2. Von Fliedner, Frisecke und Beyrer ist ein Manual zum akuten Strahlensyndrom „Medical Management of Radiation Accidents: Manual on the Acute Radiation Syndrome“ ebenfalls im British Journal of Radiology vom British Institut of Radiology (ISBN 0-905749-46-4) erschienen, das nicht nur den aktuellen Kenntnisstand, sondern die sich daraus ergebenden unmittelbaren Behandlungskonsequenzen und das Wissen für den mit einem solchen Strahlenunfall befassten Fachmann darstellt. Auch diese Publikation ist in englischer Sprache erschienen. Prof. Dr. Th. Herrmann 06.06.2005 Langendorff-Preis 2005 in Salzburg verliehen an: PD Dr. med. Wolfgang Harms, Heidelberg für seine Arbeit "Pulsed dose rate (PDR) Brachytherapie - Experimentelle und klinische Untersuchungen zur Effektivität und Toxizität". Herzlichen Glückwunsch! 20.10.2004 In der Zeitschrift "Strahlentherapie und Onkologie", Heft 9, 2004 ist im Teil "Literatur kommentiert" eine Publikation zum Thema "Verhindert ein Schädel-CT in der Kindheit den Schulabschluss?" erschienen, die die Gesellschaft Ihnen mit freundlicher Genehmigung der Schriftleitung zur Kenntnis geben kann. Sie können den Artikel auch als pdf-Datei öffnen! 26.07.2004 In der Schriftenreihe „Reaktorsicherheit und Strahlenschutz“, die das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit herausgibt, ist die epidemiologische Fallkontrollstudie zur Ätiologie von Lymphomen (BMU-2004-639) erschienen (www.bmu.de/de/800/js/download/b_schriftenreihe_rs639). Die Studie lässt sich wie folgt zusammenfassen: Es handelt sich um eine multizentrische bevölkerungsbezogene Fallkontrollstudie, die geschlechtsgleiche und altersähnliche Vergleichspersonen akzeptiert (individuell maching). Die Studie wurde in sechs Studienregionen in den Jahren 1989-2003 durchgeführt. Zu 700 Neuerkrankungsfällen an Lymphomen bei Erwachsenen zwischen 18 und 80 Jahren wurden jeweils alters- und geschlechtsgleiche Patienten zugeordnet. Bei Erkrankten und Kontrollen wurden standardisierte Interviews durchgeführt sowie Blutproben gesammelt. Der Fragebogen enthielt neben Angaben zur Person, Fragen zu Wohnung und Haustieren, Familiengeschichte, medizinischer Vorgeschichte, Auslandsreisen, Rauchen und Alkohol, Anwendung von Haarfärbemitteln, Hauttyp und Sonnenexposition und sonstiges. Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich kurz zusammenfassen.
Die Autoren betonen, dass diese Ergebnisse vorläufig sind und an größeren Studien (geplant ist eine Einbindung in ein europäisches Netzwerk) überprüft werden müssen. Weitere Details der Untersuchung sind im 168 Seiten starken Bericht unter der o.g. Adresse nachzulesen. 27.05.2004 Unserem langjährigen Vorsitzenden, Herrn Dr. Kurt G. Hering aus Dortmund, ist während des Deutschen Röntgenkongresses in Wiesbaden die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Röntgengesellschaft verliehen worden. Wir möchten diese Ehrung nutzen, um ihm für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V. in den Jahren von 1995-2003 herzlich zu danken. Er hat diese Gesellschaft sachkundig und mit hoher Effizienz geführt. Wir wünschen uns, dass er als assoziiertes Vorstandsmitglied unser Ratgeber bleiben möge. 20.05.2004 Die Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte e.V. hat sich auf der Mitgliederversammlung am 13.05.2004 in Zeuthen einstimmig in Deutsche Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz e.V. umbenannt mit dem Ziel, zukünftig auch Nichtmedizinern, die im Strahlenschutz tätig sind, die Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Die Deutsche Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz e.V. ist eine unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft, deren Zweck die Förderung der Forschung sowie der Fortbildung auf dem Gebiet des Strahlenschutzes, der Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern sowie die Vertretung ärztlicher Belange des Strahlenschutzes gegenüber interessierten Kreisen der Öffentlichkeit, des Gesundheitswesens und ähnlicher Institutionen der Wissenschaft und Praxis ist. 20.05.2004 Seit dem 01.05.2004 ist die neue Richtlinie "Arbeitsmedizinische Vorsorge beruflich strahlenexponierter Personen durch ermächtigte Ärzte" in Kraft. Bei Bedarf kann der Wortlaut unter http://www.bmu.de/de/800/js/sachthemen/strahlenschutz_medizin/richtl_strahlenexp_pers/ abgerufen werden. |
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Stand: 13.08.08